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Südamerika im Allgemeinen

Südamerika, der viertgrößte Kontinent der Erde, erstreckt sich von den Anden, über große Teile des Amazonasgebiets, dem Kap Hoorn, den Falklandinseln bis hin nach Feuerland. Östlich wird der Kontinent vom Atlantischen Ozean und westlich vom Pazifischen Ozean eingeschlossen. Der südamerikanische Kontinent war ursprünglich Teil des Urkontinentes Gondwanda, was die perfekte Passform an Afrika belegt. Die Anden, an der Westküste Südamerikas gelegen, sind die längste festländische Gebirgskette weltweit, die sich von Venezuela bis hin zur Südspitze Patagoniens erstreckt. Der höchste Berg Südamerikas, der Aconcagua, befindet sich im Provinzpark-Aconcagua“, in der Provinz Mendoza. In den peruanischen Anden entspringt auch der Amazonas Fluss. Er ist der mächtigste Strom Südamerikas und der volumenreichste Fluss der Erde. Er durchfließt den gesamten Kontinent um schlussendlich im Nordatlantischen Ozean zu münden. Im Zentrum Venezuelas befindet sich die Orinoco-Ebene, die südlich durch Guayanas Bergländer und nördlich durch das Küstenbergland Venezuelas begrenzt wird. Bedingt durch die enorme Größe Südamerikas herrschen hier verschiedenste Klimazonen vor, wobei die Anden als Klimascheide fungieren. Im Norden und bis weit in das Zentrum des südamerikanischen Kontinentes hinein, herrscht vorwiegend wechselfeuchtes tropisches Klima, je weiter südlich man vordringt, wird es zunehmend kühler. Hier trifft man auf Gebiete mit warmen und regenreichen Sommern und mäßig warmen, jedoch regenarmen Wintern. Ab Paraguay beginnt eine eher gemäßigte Klimazone, die durch Steppenlandschaften, Trockensteppen und ausgedehnte Waldgebiete gekennzeichnet ist. Ganz im äußersten Süden (Feuerland) Südamerikas trifft man auf subpolares Klima. Das Klima der Westküste Südamerikas ist, durch das Vorherrschen des kalten Humboldtstroms, gemäßigt und man findet ausgedehnte Küstenwüsten vor. Im westlichen Landesinneren wechseln sich von Nord nach Süd tropisches Regenwaldklima, Wüstenklima, subtropisches und gemäßigtes Klima ab. Auf den Andenhochflächen, bis 4.500 Meter (Schneegrenze), herrscht Dauerfrost mit Schnee- und Eisfeldern vor, mittig findet sich sogar wüstenähnliches Klima. Östlich der Anden herrscht feuchtheißes Äquatorialklima vor. So vielfältig das Klima Südamerikas ist, so vielfältig ist auch seine Vegetation. So gibt es im feuchtheißen Klima des Nordens die größten tropischen Regenwälder der Erde und in den gemäßigten Zonen Savannen, Buschland und ausgedehnte Wälder. Der Süden hingegen ist relativ karg und vegetationsarm.

Bevölkerung und Sprachen in Südamerika

Die Bevölkerung ist eine Vermischung der ehemals einheimischen indigenen Völker und der Volksgruppen, meist Europäer und afrikanische Sklaven, die sich aufgrund der historischen Entwicklung dort ansiedelten. Fast nur noch im Andenhochland und im Amazonasgebiet leben heute noch Reste der Urbevölkerung. Indigene Völker stellen nur ein wenigen Ländern einen maßgeblichen Anteil der Bevölkerung. Die Mehrheit der südamerikanischen Bevölkerung gehört dem römisch-katholischen Glauben an. Allerdings nimmt die Anzahl der Katholiken in den letzten Jahren beständig ab und Sekten und Freikirchen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Im Zuge der Aufteilung Südamerikas im Jahre 1494 zwischen Spanien und Portugal, wurde Portugal der östliche Teil, das heutige Brasilien und Spanien Panama und der Rest des Kontinents zugesprochen. Dadurch bedingt sind Spanisch und Portugiesisch die am häufigsten gesprochenen Sprachen auf dem südamerikanischen Kontinent. Zusätzlich wird in einigen Gebieten Französisch, Englisch, Italienisch, Niederländisch, Deutsch und gar Walisisch gesprochen. Weniger verbreitet und meist nur als Zweitsprache angewandt, herrschen in einigen Gegenden noch indigene Sprachen vor.



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